WoMo Fa. Voll, Ford Transit MK1, Essex 2 Liter, V4, Reanimation nach 15 Standjahren

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Jakion
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Re: WoMo Ford Transit MK1, Essex, Reanimation nach 15 Standjahren

#11 Beitrag von Jakion » Sa Aug 29, 2015 7:01 pm

Hallo Transisti,

Ismael hat seine ersten 1000 km auf der Straße verbracht und kommt mächtig in Laune. Die ersten 300 km hat er mit max. 2500 Touren verbracht, dann bis auf 3300 = 90km/h aufgedreht. Die Hinterachse ließ sich in der Werkstatt nochmals einstellen, ein Simmerring musste nochmals raus, die Undichtigkeit aus dem Bereich hinterer Simmerring am Motor ist noch latent vorhanden, aber da der Werkstattbesuch keine Besserung erbrachte, liegt es vielleicht woanders. Aber sonst ist alles im grünen Bereich: Bei 80-90km/h fühlt sich Ismael am wohlsten, kann aber bei Gefahr im Verzug in den "zornigen Hummel"-Modus schalten und sich bis auf 120 km/h = 33000mm/sek. steigern. Diesen Modus beherrscht er seit km 800. Ölverbrauch liegt bei nahezu 0, der Verbrauch hat sich auf Strecke um die 12 Liter (Super mit Bleiersatz ) eingependelt. Es fehlt zwar noch der zweite Batteriehalterung, aber die 230-Volt-Versorgung ist modernisiert (FI + allpolige 10 A), alle gasgestützten Systeme haben Dauerläufe hinter sich. Jetzt steht der erste Ventileinstelltermin vor der Tür.

Heute hat sich Ismael mal kurz unter seine Altersgenossen (Oldtimertreffen) gemischt, aber schnell war klar, er ist halt kein G'schleckter. Ismael nimmt's mit Humor und Würde, zu groß ist die Freude über die neu gewonnene Freiheit. Jetzt steht das Herbsttreffen mit Seinesgleichen vor der Türe und noch eine Ausfahrt in Richtung Speyer, dann geht es in die wohlverdiente Winterpause - die gehärteten Ventilsitze zu Weihnachten stehen vor der Türe und ein paar neue Gummibuchsen für die Blattfedern.

Auf bald und viele Grüße

Jakion

Nachtrag 11.09.2015: Ismael fand es sehr gut, seine Transit-Genossen mal zu treffen und hat jetzt fast 2000 km hinter sich, das Ventileinstellen hielt sich sehr in Grenzen, Kühlwassertausch und Heizungsanschluss waren erfolgreich. Spitze am Wochenende waren in einer kurzen Belastungsprobe 135km/h=125GPS km/h auf dem Tacho bei 4300 Touren - die lange Übersetzung ist wirklich endlos.
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Jakion
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Re: WoMo Ford Transit MK1, Essex, Reanimation nach 15 Standjahren

#12 Beitrag von Jakion » Fr Dez 18, 2015 11:09 pm

Hallo Transisti,

Mit fast 3000 km mehr auf der Uhr, kaum Ölverbrauch und 12 Liter im Durchschnitt ging es in die Saisonspause. Schon sind die ersten 7 Wochen rum, heute gingen die hydraulischen Zylinder für das Hubdach zum Überholen und der Intervallschalter für die Scheibenwischer kam vom "Der Franzose"-Shop aus Hella-Beständen. Zwischen den Feiertagen ist eine kleine Pflegerunde in der Garage angedacht, damit sich Ismael nicht einsam und vernachlässigt fühlt - aber irgendetwas sagt mir, dass er nach so vielen Jahren in einer Scheune sehr in sich ruht und ich vermute, er unterhält sich nur mit dem alten Goggo Coupé und dem noch älteren Unimog Rundhauber, die neben ihm stehen. Das sonstige junge Gemüse in seiner Garage ist ihm gleichgültig.

Nur noch 14 Wochen bis es wieder auf die Piste geht - eine Pfingsttour in die fränkische Schweiz ist schon gebucht und geplant - Ismaels erster Campingplatzaufenthalt seit 16 Jahren.

Fröhliche Weihnachten und einen Guten Start ins 2016

Jakion
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Re: WoMo Ford Transit MK1, Essex, Reanimation nach 15 Standjahren

#13 Beitrag von Jakion » Fr Apr 08, 2016 10:40 am

Hallo Transisti,

von Helloween bis Ostern dauerte der Entzug. Eine kalte Garage lädt nicht zum Basteln ein, so dass nur die gedichteten Hydraulikzylinder: http://forum.transit-stammtisch.de/view ... 24&t=14814
im Winter ihren Platz wieder zurückfanden. Dafür war es am 02.April soweit - Ismael durfte wieder ans Licht, ins Licht, zum Licht - die geladene Batterie eingesetzt, 30 Sekunden orgeln, bis die Schwimmerkammer mit Benzin voll war. Dann ruhiger Lauf ab der ersten Sekunde und los ging es - erstmal zur Waschanlage, dann zum Wachsen. Den Tag mit Durchsicht des Fahrzeugs verbracht und den Intervallscheibenwischerschalter eingebaut. Passend zur Wagenfarbe Scheibenwasser mit Orangenduft - Ismael weiß, was verpflichtet.

Die ersten hundert km als Bewegungsfahrt sind bereits absolviert - es ist verrückt, wie schnell man sich an den Transit gewöhnt und wie ätzend dann die Rückkehr in das moderne Autoleben wird - das erinnert mich daran, dass ich vor 4 Wochen eine CX probegesessen habe und dann, als ich merkte, das ist es einfach nicht, mich die DS mit einer solch sentimentalen Ruhe in die Arme nahm, das sofort klar war: Wenn Familienzuwachs, dann muss es eine Göttin sein - Rebecca würde nicht schlecht klingen.

Euch allen einen guten Start in die Saison, stets eine Handbreit Öl in der Wanne und viel Spass, wohin uns die Wege auch führen mögen!

Viele Grüße

Jakion
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Re: WoMo Ford Transit MK1, Essex, Reanimation nach 15 Standjahren

#14 Beitrag von Jakion » Fr Apr 08, 2016 10:45 am

Impressionen Ismael
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#15 Beitrag von Beluga » Fr Apr 08, 2016 2:21 pm

:respekt:
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Re: WoMo Ford Transit MK1, Essex, Reanimation nach 15 Standjahren

#16 Beitrag von Jakion » Fr Apr 15, 2016 9:38 am

Hallo Transisti,

Dank des Beitrags von 8130tom, siehe http://forum.transit-stammtisch.de/view ... 35#p104235 , ist die vermutlich undichte Stelle am Motor des Ismael gefunden - und damit der zweite Simmerring und die Trapezabdichtung am Kurbelwellenausgang umsonst gewesen. Hatte in der Tat diese Stelle nicht als Dichtung erkannt! Im eingebauten Zustand ist eine Blechhaube drüber. Für Essexianer: Im WHB ist es nur im Kapitel 3 "Motor zerlegen" für den 1,7er beschrieben.

Da ich den Umbau auf Bleifrei wegen der notwendigen Neulagerung der Kurbelwelle und der Pleuel auf nächstes Jahr verschoben habe, mache ich diese Dichtung dann mit - ohnehin muss dann alles wieder raus, um an die Kurbelwelle ranzukommen. Aber selten ein Schaden, wo kein Nutzen: Ich werde die Ölwanne und die Stirndeckel frisch originalschwarz lackieren.

Aktuell läuft der Motor ruhig, sauber und ohne Ölverbrauch, für dieses Jahr sind ca. 5000km vorgesehen, frisches Öl und Bleiersatz sowieso. D.h. für das Frühjahr sind die Gummis des Fahrwerks dran, die Entlastung der Krümmer (Flexrohre), die Ablassschraube an der Hinterachse und der zweite Batteriehalter. Bleibt also noch genug für den Mai über, um den einen oder anderen Tag bei Ismael zu verbringen.

Dringend muss auch die Frontscheibendichtung gemacht werden, die hat es wirklich hinter sich und bevor mir der Scheibenrahmen anfängt zu rosten! Das möchte ich aber in einer Werkstatt machen lassen, bevor ich die Scheibe zerbreche.

Euch viele Grüße und schöne Frühlingstage

Jakion
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Re: WoMo Fa. Voll, Ford Transit MK1, Essex 2 Liter, V4, Reanimation nach 15 Standjahren

#17 Beitrag von Jakion » Fr Jul 08, 2016 10:19 am

Hallo Transisti,

Ismael war unterwegs und hat Menschen und Umgebung mit seiner orangen Farbe erfreut - ich finde ja, dass wir alle ruhig ein wenig mehr "Bluna" sein sollten: "Und die Ohren wackeln im Orangenwind!" :lachtot:

Nach dem nassen Frühjahrseinstieg hatte Ismael bisher wenig Gelegenheiten, die Räder drehen zu können - das wurde nachgeholt:
Vor Fahrtantritt eine BGVA3-Prüfung zur elektischen Sicherheit, den Kühlschrank angeworfen (Zauberwort Eiswürfel), eine zweite 5kg-Gasflasche an Bord, 1/4 Liter Motul Classic aufgefüllt, das 1977er Vorzelt eingeladen und ab die Post: 500km auf ein Rockabilly-Festival mit Ami-Schlitten und mittendrin ein halber "Small-Block" - Ismael hat drei Jungs sicher und wohlbehalten ankommen lassen - der Steward sorgte für die Versorgung des Cockpits, das Lammfell klimatisierte sehr schön. Dank der sinnigen Markierung der Zeltstangen konnte das Vorzelt schnell aufgebaut werden (DANKE DANKE DANKE an den Vorbesitzer) - das Zelt als alleinstehendes Konstrukt kann jederzeit "abgeklemmt" werden und Ismael sich auf Fahrt begeben - sehr sinnvoll.

Nachdem die Villa Kunterbunt stand: Pomade ins Haar, rein in die Boots - noch eine schnelle Jack-Cola und zu den Bands - Ismael blieb schön am Platz und hielt die Bratwürste und das Eis kühl. An diesem Wochenende hat er seinen Charakterzug erkennbar gemacht - er ist ein Kaltblüter: massig, groß, ruhig, ausgeglichen, stoisch, freundlich. Find ich voll toll :megagrin:

Seine neue Zweitbatterie hat einige Smartphone-Besitzer mit der großzügigen Abgabe von Strom sehr glücklich gemacht - ach, es kann so einfach sein. Der zweite Standtag war komplett verregnet, was Dank der Frontscheibendichtung - die neue liegt schon in der Garage - für Tamponadeneinsatz sorgte. Mit 14°C war es recht kühl. Die Heizung wurde aber nicht angeworfen - wo kommen wir denn da hin? - der Grill musste als Wärmequelle dienen!

Zurück ging es unter starken Regen, Ismael zog unbeirrt seine Bahn. Die neue Intervallschaltung hat ihren Dienst sehr angenehm verrichtet, der Verbrauch lag bei guten 11,5 Liter. Auch wenn gegen Ende der 500km die Redis 109-Transistor-Zündung von 1977 anfing zu bocken, ein Druck auf den Umschalter und Ismael lief auf normaler Zündung weiter - und besser, als zuvor - wird doch Zeit für eine Accusparks - und für die neue Frontscheibendichtung!

Euch stets ausreichend Luft in den Reifen, Spass mit Euren "Böcken" und überlegt Euch das mit "Ein Sommer in orange"

Viele Grüße

Jakion

Nachtrag 23.07.16: Nach Kontakt mit Accusparks - für Essex mit FoMoCo 12127-Verteiler / Motorcraft:
"Kit 19 would be correct for V4 , this kit fits Ford Pinto and V4 engine . Kit 21 is for X-low ( OHV engine )"
Wird bestellt und da Ismael mit der Redis 109 - Zündung am WE fast 600km auch bei Regen ohne Bocken durchgezogen hat, wird die Accuspark als Ersatzteil mitgeführt. Einbau, wenn der Unterbrecher und der Kondensator am Ende sind.

Nachtrag 15.08.: Vermutlich lagen die Zündbeschwerden an dem undichten Luftfiltergehäuse - die Redis 109 läuft wieder komplett ruhig, die AccuSpark liegt in der Werkzeugkiste. Danke Bill für den Tipp:
viewtopic.php?f=6&t=15344
Werde darauf achten!
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Re: WoMo Fa. Voll, Ford Transit MK1, Essex 2 Liter, V4, Reanimation nach 15 Standjahren

#18 Beitrag von Jakion » Fr Aug 05, 2016 5:28 pm

Hallo Transisti,

es steht Ismaels erste große Ausfahrt vor der Türe - und noch sind einige Punkte abzuarbeiten.
Daher war Ismael diese Woche bei einer besonderen Werkstatt - und hat sich in eine echte Lady verguckt. :schockiert: Nachdem er schon seinen Faible für Citroen DS Super 5 kundgetan hat, ist der Weg zu einem Porsche 912 nicht weit weg. So hat die Dame seinen Werkstattaufenthalt begleitet, während Ismael einen neuen Frontscheibengummi erhalten hat.

Leider war die Vorbesichtigung optimistischer, als die Realität nach Entfernung des 40 Jahren alten Fenstergummis. Der verhärtete Fenstergummi musste rausgeschnitten werden, um die Scheibe nicht zu gefährden. Dann lag die Malaise offen da! Schnell war klar, dass eine reine Entrostung mit Fertan und Lackierung des Scheibenrahmens alleine nicht ausreichen würde. Ismael musste sich einem Eingriff mit Messer und Aufbauplastik unterziehen, um weiteren Schaden abzuwenden und für die kommenden, na, sagen wir mal 20 Jahre, gerüstet zu sein.

Der Rahmen wurde im unteren Bereich noch lackiert, eine kleine Sichtkante und ein wenig farblicher Übergang ließ sich zwar nicht vermeiden, aber dafür ist alles wieder rostfrei und dicht! Was hilft der schönste Originallack, wenn sich darunter kein Blech mehr befindet.

Der Scheibeneinbau ging lt. Werkstatt absolut unproblematisch: Der Motomobil-Gummi passte super und ging ohne Beschädigung des Himmels in 15min rein. Dazu wird der Gummi über die Scheibe gezogen, dann an der unteren Kante aufgesetzt und per Schnur, Seife und helfende Hände in Einbaulage gebracht.

FAZIT: Es hat mich ein paar Monate Suchzeit gekostet und war letztendlich dem Zufall zu verdanken, dass die Werkstatt in Neuses bei Forchheim (http://www.sdracing.de/html/kontakt.html) einen Ausstellungsraum mit Oldtimern hat, so dass ich mal anfragte, ob sie alte Scheiben tauschen können. Die Jungs haben einen sehr ordentlichen Job gemacht - mit nur einer Einschränkung: Zeit muss mitgebracht werden - 4 Tage mit Einwirk-, Trockenzeiten und den Schweißarbeiten. Da kommen ein paar Stunden Arbeitszeit zusammen - unterm Strich waren ca. 6 Arbeitsstunden zu bezahlen plus Material. Ich finde das einen fairen Preis, zumal sich andere Werkstätten nicht an die gebogene Frontscheibe getraut haben - Vorteil einer Porschewerkstatt.

Nächste Woche kommen die restlichen Arbeiten dran. Die kann ich wieder größtenteils selbst machen, bis auf den Ölablassstopfen in der Hinterache - ich berichte. Jetzt kann es erstmal wieder unbesorgt regnen, ohne dass Ismael nach Tamponaden verlangt - so alt ist er nun doch wieder nicht!

Viele Grüße

Jakion
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Zuletzt geändert von Jakion am Fr Mär 03, 2017 11:29 am, insgesamt 5-mal geändert.

Geissler Peter
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Re: WoMo Fa. Voll, Ford Transit MK1, Essex 2 Liter, V4, Reanimation nach 15 Standjahren

#19 Beitrag von Geissler Peter » Fr Aug 05, 2016 6:18 pm

:up: :auto:
gruß Peter

Wo ich heute nicht hinkomm, fahr ich morgen vorbei.

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Re: WoMo Fa. Voll, Ford Transit MK1, Essex 2 Liter, V4, Reanimation nach 15 Standjahren

#20 Beitrag von Jakion » Mi Aug 17, 2016 7:56 pm

Hallo Transisti,

neulich erst mit ´ner Porsche 912erin geflirtet, jetzt in die Therme. Über das Thema Inkontinenz breiten wir mal den Mantel des Schweigens. Nur soviel: Es lohnt sich nicht immer, das beste Material zu nehmen. Der Super-20bar-Hitzeschlauch war deutlich dicker in der Wandung, damit konnte die Klemme nicht ausreichend Druck aufbauen und nach einem Jahr, wenn die Weichmacher so langsam raus sind, wird Kühlwasser verloren. Der dünnere Kühlwasserschlauch brachte Besserung.

Vorne kamen endlich die Flexrohre rein, um die Krümmer zu entlasten - neue Aufhängegummis sowieso. Für das Differential gab es eine Ablassschraube (M10x1 konisch). Nun ist ein ordentlicher Ölwechsel möglich. :applaus: Geht wunderbar, es ist ausreichend Material an der Achse da. Ich habe sie von unten an der tiefsten Stelle anbringen lassen - wenn ich aufsitze, habe ich andere Probleme.

Für Ismael gab es einen Thermen-Tag obendrauf: mit 555 - 5 Stunden Zeit, 5 Liter Sprühöl, 5 Liter Unterbodenwachs.
Erst eine Vorbehandlung mit Holzgriffel und Borstenpinsel, dann eine erste Dusche mit Luft, bevor die Ölmassage beginnt. Zum Abschluss, um die Haut mit Langzeitwirkung zu pflegen, der Wachsauftrag. Ich bilde mir ja ein, dass ich hin und wieder von Ismael wohlige Schauer gehört habe, kann mich aber täuschen - wir sind ja beide älter, da verhört man sich leicht.

2 Liter Hohlraum habe ich in den hinteren Bereich und im Einstieg verschossen - aber das Zeug läuft schneller raus als rein - ob da viel hängenblieb? Eines kann ich aber sagen: es geht nichts über einen ordentlichen Kompressor, gute Sprühpistolen und 30qm Plane - es ist eine Sauerei, aber mit Handarbeit bekommt man das Zeug nicht richtig in die Ritzen. Dank an den guten Bekannten, bei dem ich das machen konnte und der das Profi-Werkzeug hatte - in der Selbsthilfewerkstatt konnte ich nicht auf die Hubbühne.

Morgen ist Ventilkontrolle und Ölwechsel, die 6qmm-Kabelage für die hinteren Steckdosen wurden heute aktiviert - wegen der zu breiten Lichtmaschinenhalterung kann der zweite Batteriesitz nicht eingebaut werden. Daher baue ich einen Adapter " Batteriepolschluss auf 12Volt-Stecker" (mit 4A- Sicherung für den ersten Versuch). Damit kann ich die Batterie mobil an das 12V-Netz abschließen und laden. Hauptsache Licht und Wasser geht - und das Radio!

So langsam nimmt alles Form an - und Ismael hat jetzt seine ersten 5000km runter.

Und wenn jetzt noch der Sommer in Fahrt kommt, dann ist alles chíc und paletti!

Bon voyage, buon viaggio, buen viaje, trevlig resa, iyi yolculuklar, Gute Reise, wo immer Ihr auch gerade seid und wohin Euch die V4, V6, OHC, USW. tragen und bringen - viele Grüße

Jakion
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Zuletzt geändert von Jakion am Fr Mär 03, 2017 11:32 am, insgesamt 4-mal geändert.

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